Viel wurde zuletzt über die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) gesprochen. Sie sollen als verbindliches Rahmenwerk zur Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) dienen. Aber brauchen wir dieses vergleichsweise komplizierte Werk oder seine kleine Schwester VSME wirklich? Gibt es nicht schon genug Berichtsstandards, deren Inhalte und Grundstruktur auf der Triple-Bottom-Line fußen und die für Transparenz und Vergleichbarkeit zu Nachhaltigkeitsaktivitäten und -herausforderungen sorgen wollen?
Wenn wir effektive Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzen und somit messbare Werte schaffen, sollte die Frage des Formats für eine transparente Darstellung dieser Leistungen leicht beantwortet werden.
Im Großen und Ganzen sind die ESRS ohnehin ein Abbild des Rahmenwerks der Global Reporting Initiative (GRI) – nur eben angereichert mit vielen komplizierten Zusatzdetails. Was insofern problematisch ist, als genau diese Zusatzdetails bekanntermaßen die meisten Anwender überfordern.
Vorteile des GRI-Rahmenwerks
Die Mutter aller Berichtsstandards ist und bleibt das GRI-Rahmenwerk. Weil ihre Vorteile überwiegen:
- Die Standards wurden seit den späten 1990ern im Multi-Stakeholder-Dialog und mit Unterstützung internationaler NGOs, CEOs sowie wissenschaftlicher und staatlicher Institutionen weiterentwickelt.
- Es gibt weltweit zahlreiche Adressaten und Stakeholder, die das Lesen von GRI-Berichten gewohnt sind und sie darum zu Vergleichszwecken und als Entscheidungsgrundlage heranziehen.
- Das Rahmenwerk bietet ideale Anschluss- und/oder Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Investoren-orientierten und/oder branchenspezifischen Standards. Es gibt Beratungen wie KIRIA Advisory, deren Teams jahrelange Erfahrungen mit der GRI-Berichterstattung und erfolgreiche Reporting-Cases und effiziente Umsetzungsprozesse vorweisen können.
Effektives ESG-Reporting: Transparenz und Vertrauen schaffen
Der Aufbau interner Reporting-Strukturen zwischen Bereichen und Tochtergesellschaften und die konsolidierte Zusammenstellung von Daten und Fakten anhand von bewährten Standards ist eine Investition in die Zukunft. Daran kann es keinen Zweifel geben.
Professionelles ESG-Reporting schafft die vage Behauptung ab und ersetzt sie durch nachprüfbare Fakten – und es ist damit eine vertrauensbildende Maßnahme gegenüber den relevanten Stakeholdern. Sie macht den Glauben an die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit eines Unternehmens nachvollziehbar.
Wenn auch Sie Ihren Stakeholdern – Kunden, Investoren, Partner… – glaubwürdige und verlässliche Einblicke in Ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten bieten wollen, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.